Pinterest Marketing Strategie: 7 Zeitfresser, die du sofort streichen solltest

März 4, 2026 | Pinterest Management

Ich bin die, die jeden Hebel kennen will, der auf Pinterest wirklich etwas bewegt. Jeden Schritt, jede Möglichkeit, jeden Trick. Um für meine Kundinnen immer die beste Arbeit abzuliefern. Und genau dieses Hinschauen zeigt mir immer wieder: Es gibt Aufgaben, die sich busy anfühlen – aber nichts bringen.

Das bestätigt eine aktuelle Adobe-Studie (2025): 61% der befragten Unternehmen nennen fehlende Zeit für Content-Erstellung als ihr größtes Hindernis auf Pinterest. Und gleichzeitig sagen 80% von ihnen, dass Pinterest mehr Engagement bringt als jede andere Plattform. In diesem Beitrag stütze ich mich auf zwei unabhängige Studien – von Adobe und Tailwind – sowie auf meine eigene Pinterest Marketing Strategie, die aus jahrelanger Arbeit mit Kundinnen aus der Lifestyle-Branche resultiert.

Erfolgreich auf Pinterest zu sein funktioniert – aber nur mit einer klaren Pinterest Marketing Strategie. Und die bedeutet vor allem: die richtige Zeit in die richtigen Aufgaben investieren.

Pinterest Fehler

7 typische Zeitfresser im Pinterest Marketing

Diese Aufgaben kosten viele Pinterest-Nutzerinnen Zeit – bringen aber kaum Ergebnisse:

  • Für jeden Pin eine neue Keyword-Recherche machen
  • Pins für nicht langlebige Angebote erstellen
  • Jedes Pin-Design neu erstellen
  • Gruppenboards um jeden Preis nutzen
  • Denselben Pin auf jede Pinnwand verteilen
  • Die Follower-Zahl als wichtigste Kennzahl betrachten
  • Pin-Daten mehrfach eintippen

Viele dieser Aufgaben gehören zu den häufigsten Pinterest Marketing Fehlern, die ich regelmäßig bei Accounts sehe, die ich betreue. Im Folgenden zeige ich dir, warum sie Zeit kosten, aber nichts bringen – und was du stattdessen tun solltest.

Pinterest Marketing Strategie
Pinterest Ergebnisse

1. Für jeden Pin eine separate Keyword-Recherche machen

Eine gründliche Keyword-Recherche ist eine der wichtigsten Grundlagen für Pinterest Erfolg – aber sie muss nicht für jeden einzelnen Pin neu gemacht werden. Das kostet unverhältnismäßig viel Zeit.

Was wirklich funktioniert: Mach die Keyword-Recherche einmalig, dafür aber umfangreich. Nutze dafür die Auto-Suggest-Funktion von Pinterest, Pinterest Trends und die ABC-Methode, um relevante Haupt- und Longtail-Keywords zu finden. Wirf immer mal wieder auch einen Blick auf aktuelle Trends – Pinterest Trends zeigt dir, welche Begriffe gerade gesucht werden. Halte alles in einer Tabelle (z. B. Excel oder Google Sheets) fest – geordnet nach Themen. Diese Liste kannst du dann für alle Pins immer wieder verwenden und nur bei Bedarf ergänzen.

Wie diese Methoden zur Keyword-Recherche auf Pinterest funktionieren, erkläre ich hier: Frühjahrsputz für dein Pinterest Marketing

Schau einmal im Monat in die Analytics. Besonders die Impressionen geben dir einen Hinweis darauf, welche Keywords tatsächlich funktionieren.

2. Pins für nicht langlebige Angebote erstellen

Ein unterschätzter Zeitfresser: Pins, die auf Produkte, Dienstleistungen oder Landingpages verlinken, die nicht lange existieren werden – und damit früher oder später zu toten Pins werden.

Pinterest indexiert Inhalte langfristig. Das ist normalerweise ein großer Vorteil – aber bei veralteten Angeboten wird es zum Problem. Ein toter Link frustriert nicht nur potenzielle Kundinnen, er schadet auch deinem Profil-Signal.

Wer kurzlebige oder saisonale Angebote pinnt, sollte von Anfang an auf URLs setzen, die langfristig funktionieren – zum Beispiel eine Kategorieseite oder die Startseite statt einer spezifischen Aktionsseite. So landet die Nutzerin zumindest auf einer aktiven Seite, auch wenn das konkrete Angebot nicht mehr existiert. Welche Content-Arten sich auf Pinterest grundsätzlich lohnen, erkläre ich hier: Pinterest Content: Warum du 3 Content-Formate brauchst

Pinterest Keywords

3. Pins ohne Templates erstellen

Wer für jeden Pin das Design von Grund auf neu aufbaut, verliert unnötig Zeit – und riskiert ein uneinheitliches Erscheinungsbild.

Canva-Templates sind hier der einfachste Hebel: Du erstellst einmal ein Set an Vorlagen in deinem Branding – Farben, Schriften, Bildstil – und passt sie dann für jeden neuen Pin nur noch inhaltlich an. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass dein Pinterest-Profil professionell und wiedererkennbar wirkt.

Dasselbe gilt für die Analyse: Eine einfache Vorlage in einer Tabelle (z. B. Excel oder Google Sheets), in der du monatlich deine wichtigsten Kennzahlen festhältst, macht den Unterschied zwischen Raten und Wissen.

4. Gruppenboards um jeden Preis

Gruppenboards haben durchaus ihre Daseinsberechtigung – aber sie sind kein Muss, und das Hinterherjagen nach möglichst vielen davon kostet Zeit, die du sinnvoller einsetzen kannst.

Wenn du Gruppenboards nutzt, dann mit einer klaren Bedingung: Die Nische des Boards muss genau zu deinem Thema passen. Ein thematisch fremdes Gruppenboard mit hoher Reichweite bringt dir weniger als eine gut strukturierte eigene Pinnwand mit klaren Keywords.

Wenn du einen Account mit einer durchdachten Pinnwand-Strategie aufbaust – klare Themen, starke Beschreibungen, relevante Keywords – dann kannst du auf Gruppenboards gut verzichten. Sie sind ein Nice-to-have, kein Fundament.

Mehr Reichweite auf Pinterest aufbauen
Pinterest Marketing Strategie Dos & Dont's

5. Jeden Pin auf jede thematisch entfernte Pinnwand pinnen

Mehr Pinnwände bedeutet nicht automatisch mehr Reichweite auf Pinterest – das ist ein verbreitetes Missverständnis.

Pinterest bewertet vor allem Relevanz. Wenn ein Pin thematisch wirklich gut auf mehrere Boards passt, ist es völlig in Ordnung, ihn auf zwei bis drei Pinnwände zu pinnen – mit einem Abstand von mindestens einer Woche zwischen den Veröffentlichungen. Was nicht funktioniert: denselben Pin auf jede mögliche Pinnwand zu verteilen, unabhängig davon, ob der Inhalt wirklich passt. Das schwächt das Signal deines Profils.

Die Faustregel: Thematische Relevanz hat Vorrang vor Reichweite.

6. Die Follower-Zahl als Maßstab nehmen

Das ist die Kennzahl, nach der am häufigsten gefragt wird – und die am wenigsten aussagt.

Auf Pinterest müssen Menschen dir nicht folgen, um deine Inhalte zu sehen. Der Algorithmus spielt deine Pins in Feeds aus, die auf Suchverhalten und Interessen basieren. Eine niedrige Follower-Zahl bedeutet also nicht, dass dein Account schlechter performt. Ein konkretes Beispiel: Als ich den Account einer Kundin neu positioniert habe, verlor er von einem Monat auf den nächsten fast 20 Follower – und gleichzeitig verdoppelten sich die Impressionen.

Was wirklich zählt: ausgehende Klicks, Merken-Aktionen und Impressionen.

Pinterest Strategie

7. Pin-Daten in ein Zwischendokument eintippen

Du erstellst eine Grafik in Canva, öffnest dann ein Notion-Dokument oder eine Tabelle, trägst dort Titel, Beschreibung, Alt-Text, URL und Ziel-Pinnwand ein – und kopierst das anschließend alles nochmal manuell in Tailwind oder Pinterest.

Wozu dieser Umweg?

Mein Tipp, wenn du ohnehin mit Canva arbeitest: Nutze die Tailwind-App direkt innerhalb von Canva. Du kannst dort Pintitel, Beschreibung, URL und Pinnwände eingeben und den Pin direkt auf Tailwind hochladen – ohne Download, ohne Kopieren, ohne Medienbruch. In Tailwind selbst planst du den Pin dann mit dem Scheduler ein, der dir ideale Abstände und Veröffentlichungszeiten vorschlägt.

Einen Schritt musst du weiterhin manuell erledigen: den Alt-Text. Den füge ich direkt im Publisher in Tailwind hinzu – und er lohnt sich. Laut Tailwind-Studie bekommen Pins mit Alt-Text im Schnitt 123% mehr ausgehende Klicks als Pins ohne.

Tabelle mit Zeitfressern und besseren Alternativen für strategisches Pinterest Marketing

Was eine gute Pinterest Marketing Strategie wirklich ausmacht

Pinterest ist eine Suchmaschine – und eine der wenigen Plattformen, auf der Inhalte langfristig Traffic bringen. Laut Adobe-Studie 2025 nutzen 39% der Konsumenten Pinterest aktiv als Suchmaschine, 36% starten ihre Produktsuche dort statt bei Google. Eine erfolgreiche Pinterest Marketing Strategie bedeutet nicht, täglich aktiv zu sein. Sie bedeutet, die richtigen Dinge konsequent zu tun: klare Keywords, frische Pins, regelmäßige Analyse. Wer das einmal aufgebaut hat, profitiert davon über Monate – ohne jede Woche Stunden zu investieren.

Pinterest Marketing 2026: Ein Marathon, kein Sprint

Reichweite aufbauen auf Pinterest funktioniert nicht über Nacht. Die Tailwind-Studie zeigt, dass Pins ihren Engagement-Peak durchschnittlich ein bis zwei Jahre nach Veröffentlichung erreichen. Content, den du heute erstellst, kann also in einem Jahr dein stärkster Traffic-Treiber sein – wenn du ihn nicht vorher löschst und wenn die Grundlagen stimmen.

Das bedeutet auch: Wer jetzt anfängt, konsequent und strategisch zu pinnen, baut sich etwas auf, das langfristig läuft. Ohne dass du jede Woche Stunden dafür opfern musst.

Wenn du diese typischen Pinterest Fehler vermeidest, sparst du nicht nur Zeit – sondern baust dir langfristig einen stabilen Traffic-Kanal auf.

Genau dabei helfe ich meinen Kundinnen: Pinterest strategisch aufsetzen und so betreuen, dass es sich auszahlt.

Mehr über mein Pinterest Account Management erfährst du hier.

Pinterest Strategie

Häufige Fragen zur Pinterest Marketing Strategie

Wie viele Pins sollte man pro Tag veröffentlichen? Pinterest selbst empfiehlt 5–25 neue Fresh Pins pro Tag. Entscheidend ist aber weniger die Zahl als Konsistenz und Qualität – auch 1–3 gut optimierte Pins pro Tag können Ergebnisse bringen. Wer gerade startet: lieber weniger und dafür regelmäßig als sporadisch viel.

Wie wichtig sind Follower auf Pinterest? Follower spielen auf Pinterest eine deutlich kleinere Rolle als auf anderen Plattformen. Der Algorithmus zeigt deine Pins auch Nutzerinnen, die dir nicht folgen. Entscheidend sind Impressionen, Merken-Aktionen und ausgehende Klicks.

Wie lange dauert es, bis Pins Reichweite bekommen? Pinterest ist ein langfristiger Kanal. Erste Ergebnisse werden meist nach 5–6 Monaten sichtbar. Den Engagement-Peak erreichen viele Pins erst ein bis zwei Jahre nach Veröffentlichung. Also lieber heute als morgen anfangen – wer konsequent pinnt, baut sich einen Kanal auf, der dauerhaft Traffic bringt.

Ab wann lohnt es sich, Pinterest Management auszulagern? Wenn du merkst, dass du regelmäßig Zeit in Pinterest investierst, aber die Ergebnisse ausbleiben – oder wenn dir schlichtweg die Zeit fehlt. Professionelles Pinterest Management sorgt dafür, dass der Kanal strategisch bespielt wird, ohne dass du dich selbst darum kümmern musst. Du brauchst weder Zeit noch Expertise.


Quellen: Adobe Express Survey, März 2025 (800 Konsumenten, 200 Unternehmen) | Tailwind Pinterest Marketing Benchmark Study 2025 (17.000+ Accounts, 1,2 Millionen Pins)

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Hey, ich bin Anni!

Als Pinterest-Expertin verhelfe ich Unternehmen in der Lifestyle-Branche zu mehr Sichtbarkeit. Ich habe mich in den Bereichen Food, Reisen, Mode, Einrichtung und Yoga positioniert und habe ein Herz für schöne Dinge.

Schön, dass du hier bist 🙂

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Frau in Jeans und weißem T-shirt sitzt im Schneidersitz mit Laptop auf dem Schoß.